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..|| Episoden ||..

| Episode 1 |
Mein eigenes Leben!

  Still vor sich hin summent saß Hinata in ihrem Zimmer, man hätte es eher einen Saal nennen sollen denn das, was Hinata ihr Zimmer nannte konnte manch anderer Bürger nicht mal sein Haus nennen. Sie hatte alles was sich ein Mädchen in ihrem Alter wünschen konnte, modische Kleider allerwelt, Schmuck soviel das Herz begehrt extra für sie wurden neue Gerichte kreiert, wonach auch immer ihr gerade war, es wurde besorgt. Doch das wonach ihr Herz am aller meisten strebte sollte sie nicht bekommen. Tetsuya, der Junge mit dem sie aufgewachsen und dem sie versprochen war. Sie hatte es aufgegeben fluchtversuche zu starten, den die Wachen die das Schloss umgaben, sowie vor ihrem Zimmer standen, liesen sie keine Minuten aus den Augen. Sie konnte nicht mal ein Bad nehmen ohne das ihr Kindermädchen mit im Badezimmer war. Ihre Eltern waren einfach über besorgt, Hinata konnte nicht einmal stolpern ohne das ihre Mutter am liebsten einen Notarzt gerufen hätte. Hinata liebte ihre Eltern aber in ihrer führsorge gingen sie einfach zu weit, sie konnten sie nicht ewig wie ein Tier einsperren. Sie wollte ihr eigenes Leben leben und selber bestimmen mit wem sie ihre Zeit verbrachte und mit wem nicht. Die einzigste Person der sie sich im Moment anvertraute war ihr Kindermädchen, obwohl sie längst keins mehr brauchte war sie froh eines zu haben, den ihr Kindermädchen war nicht viel älter als sie und somit eine gute Freundin geworden. Hinata erhob sich und lauschte an der Tür, sie hörte nichts doch wusste genau das mindestens zwei Männer vor der Tür standen die sie bewachten. Sie ging hinüber zum Fenster und spähte hinaus, auch hier standen mehrere Wachen im Garten. Sie grummelte kurz und beschloß dann ein Bad zu nehmen. Sie stolzierte provokant an der Wache in ihrem Zimmer vorbei und hinaus und schritt in Richtung Bad. Die wachen riefen sofort das Kindermädchen herbei das sie begleiten sollte. Hinata brauchte gar nicht mehr reden, sowie sie jedoch alleine mit dem Mädchen war begann sie leise zu stöhnen. Das Mädchen nahm sich einen Stuhl und setzte sich neben Hinata, sie hatten sich laut Musik angemacht damit die Wachen nicht hören konnten das sie sich unterhielten. "Hinata wie lange willst du deine Eltern noch mit schweigen strafen?" Hinata zuckte mit den Schultern und planschte in der großen Wanne so doll mit den Füßen das sie ihr Kindermädchen nass machte. Sie räusperte sich kurz um ihre Stimme wieder zu finden, wenn sie längere Zeit nicht sprach klangen die ersten Wörter immer ziemlich piepsig. "Sie sollen verstehen das ich mein eigenes Leben führen will! Ich möchte entscheiden wer gut für mich ist!" Das Mädchen am Wannenrand verstand natürlich sofort was Hinata meinte. Sie schluckte als ihr plötzlich wieder etwas einfiel. "Hinata, weißt du was ich letztens durch zufall mitbekommen habe?" Hinata schaute das Kindermädchen neugierig an, sie wusste das aus ihr immer viele Gespräche ihrer Eltern herauszuholen waren. "Deine Eltern handeln einen neuen Friedensvertrag aus..." Das Mädchen kam nicht dazu auszureden, Hinata sprang aus dem was und ein freuden schrei entwich ihren Lippen. Schnell setzte sie sich jedoch wieder und hielt sich den Mund zu, zu ihrem Glück war die Musik laut genug gewesen uns die Wachen schienen sie nicht gehört zu haben. Das Kindermädchen schüttelte traurig den Kopf. "Nein Hinata leider keinen Friedensvertrag mit Tzumeija, mit irgendeinem anderen Land. Aber auch für dieses wurdest du dem Prinz versprochen!" Hinata riss die Augen auf, konnte sie aber gerade so beherrschen nicht schon wieder lautstark zu werden. "Sie können mich doch nicht einfach jemand anderes Versprechen? Ich bin Tetsuya versprochen!" Hinata lies sich langsam wieder ins Wasser sinken und tauchte unter, sie dachte daran ihre Eltern zur rede zur Stellen, doch sie wollte sie weiter hin mit schweigen bestrafen. Außerdem kam ihr Plötzlich ein ganz anderer Plan. Sie tauchte wieder auf und schaute ihr Kindermädchen mit einem geheimnisvollen lächeln an. "Mach dir mal die Haare zurück!" Das Mädchen schaute Hinata verwirrt an. Nach einem strengen Blick von Hinata befolgte sie jedoch ihren Befehl und hielt sich die Haare zu einem Strengem Pferdeschwanz nach hinten. Hinata war begeistert sprang aus der Wanne und zerrte das Mädchen vor einen der großen Spiegel. Ebenfalls strich sie sich das Haar aus dem Gesicht, zu einem Pferdeschwanz reichte es nicht, doch das Mädchen merkte nun worüber Hinata sich so freute, die beiden sahen sich zum verwechseln ähnlich. Hinata erklärte dem Mädchen kurz ihren plan, dann ging auch das Mädchen kurz baden und Hinata zog sich in der zwischen Zeit an. Als auch das Kindermädchen frisch gebadet war zog sie schnell wieder die Sachen an die Hinata ihr hingelegt hatte. Sieh steckten sich gegenseitig die Haa´re nach hinten und dann traten sie zusammen aus dem Bad. Als die Wache neugierig nach den beiden schauten erklang die Stimme des Kindermädchens. "Hinata wünscht einkaufen zu gehen." Die Wache nickte und versprach einige Zivilleute zur verfügung zu stellen. Hinata und das Kindermädchen gingen kurz in ihre Gemächer zurück und trafen sich dann vor dem Schloß wieder. Beide sprachen kein Wort erst als sie Mitten auf dem marktplatz standen ertönte wieder die Stimme des Kindermädchens. "Prinzessin Hinata gestatten sie das ich für heute frei nehme und für meine Familie einkaufen gehe?" Hinata nickte und eilig lief das Kindermädchen fort in das Dorf hinein. Hinata lachte laut und die Leute in den Straßen sahen sie an, erst jetzt nahm sie die Kaputze von der Tracht des Kindermädchens ab. Ihr plan hatte super Funktionier. Sie hatte nach dem Bad die Kleidung mit ihrem Kindermädchen getauscht und seither den Kopf gesenkt gehalten um es aussehen zu lassen als hätte sie gesprochen. Die Wachen hatten ihnen das Theater total abgekauf und nun standen sie mit ihrem Kindermädchen im schlepptau mitten auf dem marktplatz, wärend Hinata schleunigst durch das Dorf lief um die Grenzen des Königreichs zu erreichen. Ihr war bewusst das ihr Theater nicht mehr lange halten würde, die Wachen würden spätestens am Abend merken das sie nicht mehr Hinata bei sich hatten, das Kindermädchen hatte sich bereit erklärt alle Schuld auf sich zu nehmen, sie war Hinatas Freundin und konnte ihr leid nichtmehr mitansehen und wenn Hinata nicht mehr im Schloss war dann war es ihr egal ob sie für diese Aktion ihren Job verlor, sie hatte den Job eh nur noch wegen Hinata gemacht. Da sie ihr verflixt ähnlich sah und auch nich reden brauchte hoffte Hinata das ihr ein wenig Zeit blieb sich davon zu stehlen. Auf der suche nach nur einem Ziel, nur einer Person, nur einer Liebe!

| Ende |

| Episode 2 |
Dann mach ich eben was mir gefällt!

  Erst spät in der Nacht schlich Tetsuya in sein Zimmer zurück, es schien niemanden zu stören das er sich mitten in der nacht draußen rumtrieb und erst spät sich wieder in sein Zimmer schlich. Tetsuya schmiss seine Klamotten lieblos in eine Ecke des Zimmers, sein Zimmer war in keinster weise kleiner als das von Hinata, jedoch bei weitem nicht so ordentlich, was wohl zum einen Teil an seiner natur und zum zweiten Teil an der sache lag das sein Zimmer niemand für ihn aufräumte. Er stellte sich ans Fenster und schaute in den Sternenklaren Himmel, einige Vögel waren noch unterwegs und er wünschte sich nichts sehnlicher als genauso frei wie diese Vögel zu Hinata fliegen zu können. Doch er schaffte es nicht weiter als bis zu den Stadtmauern von Antena, die Wachen erkannten ihn jedesmal und scheuchten ihn davon. Er löste seinen träumerischen Blick von den Sternen und lies sich in sein Bett fallen. Er schlief schnell ein und hatte einen unruhigen schlaf immer wieder sah er Hinata und den einstürzenden Tunnel. Es kam ihm vor wie nach wenigen Minuten als eine Wache ihn weckte. "Der König und die Königin wünscht sie zu sprechen!" Mürrisch und noch halb verschlafen machte sich Tetsuya auf den weg in den Tronsaal, seine Eltern genossen es ihm von ihrem Tron aus befehle zu erteilen. Er stellte sich mit verschränkten Armen vor seine Eltern erst jetzt fiel ihm auf das er nur in Boxershorts losgegangen war, ohne das seine Eltern etwas bemerkten überspielte er seine scharm. "Wo warst du die Nacht? Man sagte mir du wärst erst spät in der Nacht Heim gekommen. Versuchst du immer noch dieses Mädchen wieder zu sehen?" Sein Vater sprach in strengem Ton mit ihm, Tetsuya lies das kalt er lehnte sich gegen eine der Mamorsäulen und verschrenkte die Hände hinter seinem Kopf. "Seit wann interessiert dich das?" Sein Vater schlug mit der Faust wütend auf die Stuhllehne, seine Frau brachte ihm mit einer Handbewegung zum schweigen, bevor er seinen Sohn anschrein konnte. "Junge, ich und dein Vater wir machen uns doch nur sorgen! Du musst dieses Mädchen vergessen unsere Königreiche sind zerstritten, das Versprechen wurde aufgehoben!" Tetsuya nahm die Arme runter, schüttelte den Kopf und sah seine Eltern spöttisch an. "Es geht nicht um irgendein Versprechen. Ich liebe dieses Mädchen, im gegensatz zu euch weiß ich noch was es heißt jemanden zu lieben!" Tetsuya machte auf dem Absatz kehrt und machte seiner Mutter, die gerade etwas sagen wollte, mit einer abweisenden Handbewegung klar das er es nicht hören wollte. Er ging zurück in sein Zimmer, ihm war klar das ihm niemand folgen würde. Seine Eltern verstanden ihn einfach nicht. Sein Vater war nur auf seinen Stolz bedacht, er lag im Streit mit Hinatas Vater wie konnte sein Sohn es wagen dieses Mädchen sehen zu wollen und seiner Mutter, der schien das alles ziemlich egal zu sein, solange sie nur weiterhin in dem Prunkvollem Schloss leben durfte. Tetsuya reichte es, das unverständnis seiner Eltern trieb ihn in den Wahnsinn. Er packte einige seiner Sachen schnappte sich sein geheim erspartes und wollte gerade die Tür zu seinem Zimmer aufreisen als er Schritte davor hörte. Schnell versteckte er sein gepäck in einer Ecke dess Zimmers. "Tetsuya! Ob du es glaubst oder nicht, ich verstehe dich!" Seine Mutter kam ins Zimmer gepoltert ohne zu klopfen und ohne ihn wiedersprechen zu lassen redete sie weiter auf ihren Sohn ein. "Ich habe deinen Vater auch mal geliebt, ich weiß wie du dich fühlst. Ich möchte dir helfen." Tetsuya gab ein leises spöttisches Geräusch von sich, er lachte seine Mutter insgeheim aus. Dachte sie wirklich er würde ihr glauben. "Mom bitte! Verschone mich!" Seine Mutter trat weiter in sein Zimmer hinein, setze sich aufs Bett und legte ihre Hände in ihren Schoß und spielte nervös mit ihren Fingern. "Ich möchte dir wirklich helfen, ich habe einen Spion aus Antena für dich, er spielt dem König vor er würde auf der Seite von Antena stehen, dabei berichtet er uns über alle seine Schritte." Tetsuya nahm seine Mutter zum ersten mal seit langem wieder ernst, das Angebot das sie ihm unterbreiten wollte klang nicht schlecht. "Warum tust du das? Welchen nutzen hast du davon?" Selbst wenn er sie ernstnahm, das hieß noch lange nicht das er ihr vertraute er hatte mit dem alter gelernt das seine Mutter nichts für andere tat ohne einen Persönlichen Nutzen daraus zu ziehen. Seine Mutter schaute bei dieser Anschuldigung traurig auf ihre Hände. Stand langsam auf und ging zu Tür, bevor sie diese hinter sich schloss sagte sie leise etwas. "Wenn du meine Hilfe annehmen willst, der Spion wartet vor dem Schlosstor in einem Braunem Gewandt." Mit diesem Satz verlies sie das Zimmer und schloss die Tür und Tetsuya hoffte sie nicht wieder sehen zu müssen. Er schnappte sich seine gepackten sachen und schlich sich aus dem Schloss. Genau wie seine Mutter gesagt hatte stand ein Mann in braunem Gewandt vor den Toren. Tetsuya vertraute seiner Mutter nicht, also diesem Spion auch nicht, ohne ein Wort zu sagen ging er an dem Fremden vorbei. "Tetsuya warte, ich muss dir etwas über Hinata erzählen." Tetsuya's Augen weiteten sich und in ihm wuchs die Hoffnung doch noch hilfe zu finden. "Was gibt es?" Gespielt cool stellte sich Tetsuya dem Mann gegenüber. Der Mann packte ihn fest am Arm und zog in in Richtung Dorf. "Nicht hier!" Tetsuya wehrte sich nicht, zu sehr war er gesppannt darauf was der Spion ihm zu sagen hatte. Als sie weit entfernt von den Schlossmauern waren blieb der Mann plötzlich stehen und lockerte seinen Griff, Tetsuya rieb sich die schmerzende Stelle. "Also was ist mit Hinata?" Der Mann räusperte sich und sprach immer noch leise als würden sie belauscht werden. "Deine Mutter hat dir sicher erzählt das ich ein Spion bin, aber sie kennt nicht die ganze Wahrheit ich bin ein Spion aus Antena ich gebe nur vor Antena verraten zu wollen." Tetsuya schaute den Mann verwirrt an und daraufhin hielt der inne, er atmete teif durch und faste sich an den Kopf. "Ich erzähle euren Eltern was sie hören wollen und den Eltern von Hinata was deine so planen. Und sie planen nichts gutes glaub mir." "Warum erzählst du mir das?" Platzte es aus Tetsuya raus und er war einfach zu einem Du übergegangen. "Weil der Plan mit dir zu tun hat, nicht nur das. Du bist die Hauptperson in diesem Plan." Tetsuya blieb die spucke weg. Er wollte nicht so recht glauben was der Mann da sagte. "Sag schon was soll das für ein Plan sein?" "Du sollst Hinata durch meine Hilfe wieder treffen und dann soll ich euch zurück nach Tzumeija bringen. Eure Eltern würden Hinata bei euch gefangen halten und somit das Königreich Antena erpressen. Du bist nur der Köder um Hinata zu entführen!" Tetsuya drehte sich schweigend um und schlich langsam durch das Dorf. Er hatte erwartet das seine Eltern die Liebe zu Hinata ausnutzen würden, aber hätte nicht im Traum daran gedacht das sie diesen Plan umsetzen würden. "Wo willst du hin Tetsuya?" Der Spion lief dem Prinzen unaufgefordert nach und Tetsuya schien es nicht zu stören. "Ich werde Hinata entführen und meine Eltern glücklich machen!" Der Mann schien erschrocken hörte jedoch nicht auf Tetsuya zu folgen. "Was? Ist das dein ernst du willst dafür sorgen das Hinata eingesperrt und ihre Eltern erpresst werden?" Tetsuya blieb stehen und schüttelte die Hand, die sich friedlich auf seine Schulter legte, ab. "Nein, ich werde sie entführen und mit ihr ein eigenes Leben führen." In gedanken fügte er nochmehr wünsche zu seiner Aussage hinzu.
Frei von jeder Streitigkeit zweier Königreiche,
Frei von tyranischen Eltern die einem alles vorschreiben wollten,
Frei von den vorurteilen das sie nur zusammen waren weil sie einander versprochen waren.
Das waren seine Wünsche, seine Hoffnungen, an die er glaubte, an denen er festhielt und die er um jeden Preis kämpfen würde. Für eine Zukunft so wie sie ihm gefiel.

| Ende |

| Episode 3 |
Bitte verrate mich nicht!

  Hinata irrte schon einige Zeit durch das Dorf, sorgsam darauf achtend das ihr die Kaputze nicht aus dem Gesicht rutschte und niemand sie erkannte. Sie musste sich schnell klar werden wohin sie wollte, den ihr blieb shcließlich nicht viel Zeit, so ganz alleine hatte sie sich noch nie durchs Dorf schlagen müssen. Die Menschen waren unhöfflich und rempelten sie ständig an und als sie sich etwas zu essen kaufen wollte merkte sie das ihr Geld reichlich knapp bemessen war. Damit würde sie gerade mal noch einen Tag über die Runden kommen. Sie musste sich also auchnoch dafür etwas einfallen lassen. Unsicher lief sie im Dorf umher, so groß war es ihr sonst nie vorgekommen, alles war so ungewohnt und fremd für das Junge Königskind. In dem Dorf liefen um diese Tageszeit zu viele Leute umher, Hinata befürchtete entdeckt zu werden. Sie überlegte kurz wo sie sich verstecken könnte, zumindestens bis es leerer auf den Straßen war. Sie fand eine Bar und trat hinein, ohne daran zu denken das sie in ihrem Alter dort nix verloren hatte. Es war ihr egal sie setzte sich an einen leeren Tisch und Richtete ihren Blick auf die Bühne. Eine wunderschöne Frau stand dort und Sang und Tanzte, die Männer in ihrer nähe schauten ebenso gebannt wie Hinata die Junge Frau an. Der Wirt kam plötzlich an ihren Tisch und fragte sie wie alt sie sei. Hinata begann zu stottern und wieder war ihre Stimme nur leise und kratzig. "Ich bin 16." Der Wirt schaute sie freundlich an, doch Hinata wandte den Blick von ihm ab. "Bist du nicht einwenig zu Jung um alleine in einer Kneipe zu sitzen?" Hinata befürchtete rausgeworfen zu werden und erfand schnell eine Lüge, sie war keine gute Lügnerin, aber dafür eine umso bessere Geschichten erzählerin. "Ich bin nur alleine, ich muss mir mein Geld für Nahrung selber verdienen, ich brauche Geld ich wollte fragen ob sie vielleicht Arbeit für mich haben?" Der Wirt schaute verwirrt und drehte sich zu der Frau auf der Bühne um, sie schien seine Frau zu sein, auf ein Handwinken von ihm unterbrach sie ihre Show und kam zu ihm und Hinata hinunter. "Was ist denn?" Der Wirt sprach leise mit seiner Frau und Hinata gab sich mühe ihr Gesicht weiterhin im verborgenem zu halten. Nachdem der Wirt und die Frau sich kurz berahten hatten bat die Frau Hinata sie nach hinten zu begleiten. Die Frau erklärte ihr das sie eigentlich zu Jung zum Arbeiten sei, sie aber kleine arbeiten für einen geringen Lohn trotzdem vollrichten konnte, wenn sie denn wollte. Hinata willigte unsicher ein und erledigte die Arbeit gewissenhaft. Im schloss musste sie nie sauber machen oder jemand anderes bedienen, dort wurde sie immer bedient und jemand anderes hat die Teller oder Gläser gespült. Nun war das ihr Job und es gefiel ihr erstaunlich gut, sie sang fröhlich vor sich hin bei der Arbeit. "Du hast eine unglaublich schöne Stimme!" Hinata erschrack, sie hatte nicht bemerkt das die Frau wieder hinter ihr stand. Verlegen konzentrierte sie sich wieda auf ihre Arbeit. Die Frau setzte sich auf einen Stuhl der in der Küche stand und winkte Hinata zu sich herüber. "Hast du schonmal daran gedacht damit dein Geld zu verdienen?" Hinata antwortete erlich. "Nein." Die Frau lächelte genauso freundlich wie ihr Mann und Hinata wurde es unangenehm ihrem lächeln immer auszuweichen. "Ich habe heute Abend wieder einen Auftritt, was hälst du davon wenn du mit mir Singst? Ich zeig dir die Texte und wenns dem Puplikum gefällt bekommst du den doppelten Lohn? Einverstanden?" Hinata wusste nicht recht was sie sagen sollte, die Dorfbewohner waren gar nicht so unhöfflich wie ihre Eltern immer sagten, es war ihr peinlich das sie davon ausgegangen war und ohne zu Antworten machte sie sich wieda an ihre eigentliche Arbeit. Die Frau stand auf legte ihr eine Hand auf die Schulter und sagte leise. "Wenn du es dir doch nochmal überlegst sag mir bescheid!" Hinata lies den Teller den sie gerade abwaschen wollte langsam wieder ins Wasser sinken. "Einverstanden, ich mache mit!" Die Frau freute sich sichtlich und zog Hinata mit sich auf die Bühne. Sie zeigte ihr alles und erklärte ihrem Mann worauf sie sich geeinigt hatten. Danach betrachtete die Frau die braune Tracht die Hinata trug und bemerkte das sie immer noch nicht die Kapuze abgesetzt hatte. "Mit diesem braunem Fetzen machst du aber keinen Guten eindruck auf der Bühne." Hinata hatte befürchtet das dies kommen würde, vorsichtig setzte sie die Kaputze ab und wartete auf eine Reaktion, die Frau schien sie nicht als Prinzessin zu erkennen, jedoch ohne verhüllung heute Abend aufzutreten wäre zu riskant. "Wenn die Leute nachher Bemerken wie Jung ich bin, kriegen sie dann nicht Ärger?" Der Wirt grübelte kurz und sah seine Frau fragend an. "Das könnte durchaus ein Problem werden." Die Frau schien ihren Plan schon aufgegeben und schaute nun traurig zu Boden. "Wenn sie mir Helfen mein Gesicht zu verhüllen, so das man nicht erkennt wie alt ich bin, könnte ich doch als "Die Unerkannte" Auftreten, danach bin ich auch wieda weg, damit keine Unangenehmlichkeiten für sie entstehen!" Hinata klang sehr überzeugend, sie hatte gefallen an dem Plan gefunden und wollte einmal auf einer Bühne stehen. Ihr Plan ging auf, die Frau des Wirts half ihr sich so zu Verschleiern das niemand zu sagen mochte wie alt sie war. Der Auftritt war gelungen, das Puplikum aus dem Häuschen und der Umsatz an diesem Abend höher als sonst. Hinata bekam ihr Geld für die Arbeit, bedanke sich für die Freundlichkeit der beiden und versprach irgendwann wieder zu kommen. Sie durfte den Hinterausgang aus der Kneipe nehmen und schlich nun spät am Abend durch das in der Dunkelheit unheimlich wirkende Dorf. In einigen Geschäften brannte noch Licht und Hinata kam an einem mit wunderschönen Kleidern vorbei, sie achtete nicht mehr auf den Weg und rempelte promt mit jemandem zusammen. Ein starker Wind wehte ihr die Kaputze vom Kopf und erschrocken zog sie sie sich viel zuweit zurück ins Gesicht. Nur gerade so konnte sie erkennen das sie einen jungen Mann angerempelt hatte, der sie jetzt anstarrte. "Tut mir leid!" Sagte sie leise und wollte gerade weiterlaufen als ihr Wachen ihres Vaters entgegen kamen. "Guten Abend Sir Katzuya, haben sie auffällige Personen oder gar die Prinzessin gesehen?" Die Wachen schienen den Mann zu kennen, also kannte der man auch Hinata und wusste wer sie war, ihr Herz schlug bis zur Brust. "Nein keine Auffälligkeiten!" Die Wache Blickte Hinata misstrauisch an, die ihr Gesicht unter der Kaputze verbarg. "Das ist mein Dienstmädchen, ich bitte sie starren sie sie nicht so an." Die Wache wandte sich verlegen ab, sallutierte und ging weiter ihre Runde. Hinata wartete bis die Wache nicht mehr zu sehen war und nahm dann die Kaputze ab. "Vielen dank." Verlegen verbeugte sie sich und Kazuya, wie ihn die Wache genannt hatte, drückte ihr Kinn hoch so das sie ihn ansehen musste. "Du bist wahrlich wunderschön, genauso wie deine Mutter es versprochen hat, aber leider Vergeben wie ich hörte und außerdem viel zu Jung um gegen deinen Willen zu Heiraten." Hinata riss verblüfft die Augen auf. "Woher wissen sie das?" "Oh bitte, sag Du zu mir, Sie klingt so alt. Dein Vater hat mit meinem ein Friedensvertrag geschlossen, wir wurden einander Versprochen, jedoch kenne ich die vorherigen Friedensvereinbarung mit Tzumeija und weiß das du diesem Prinzem Versprochen und verfallen bist." Hinata erzählte Katzuya was aus diesen Friedensplänen geworden war und erzählte ihm auch ihren Plan und wie sie es geschafft hatte den Wachen zu entkommen, sie hatte ein unglaubliches Vertrauen zu diesem für sie Fremden. Er bot ihr an für sie neue Kleider zu kaufen und sie bei ihrem Plan zu unterstützen und so gingen sie in den Laden vor dem sie zusammen gestoßen waren.

| Ende |

| Episode 4 |
Fremde unbekannte Kraft

  Tetsuya lief mit seinem Merkwürdigem Begleiter durch das Dorf in dem er aufgewachsen war. Es kam ihm jetzt so verräterisch vor, als würden alle Doorfbewohner mit seinen Eltern unter einer Decke stecken. Seit einigen Stunden hatte er es geschafft seinen Begleiter zu ignoriern, jetzt meldete er sich wieder zu Wort. "Wie stellst du dir deinen Plan vor? Willst du einfach ins Schloss maschieren und Hinata mitnehmen?" Tetsuya versuchte sich nicht anmerken zu lassen das er selber kein Plan hatte. Bisher war er einfach nur darauf aus gewesen so schnell wie möglich zu Hinata zu kommen, jetzt jedoch sollte er langsam anfangen sich einen Plan zu machen. "Ich sag dir wie wir dis machen, erst mal suchen wir hier einen Laden wo wir dir unauffällige Kleidung kaufen, sonst erkennt dich jeder in Atena! Sobald wir dort sind verhältst du dich unauffällig und überlässt den Rest mir! Kapiert?" Tetsuya konnte es nicht fassen, jetzt machte er, dessen Namen er noch nicht einmal kannte, ihm schon wieder Vorschriften. "Zuerst einma sagst du mir deinen Namen! Dann reden wir nochmal über deinen Plan, den find ich nämlich voll daneben!" Der Fremde lächelte und hielt Tetsuya freundlich seine Hand entgegen. "Mein Name ist Ashitaka und ich finde meinen Plan perfekt. Ich kenne mich in Antena aus, ich kann im Schloss ein und aus gehen wie ich will! Du bist wohl oder übel auf mich angewiesen." Tetsuya konnte es nicht fassen, leider musste er Ashitaka zustimmen, alleine würde er nicht weit kommen, einwenig beleidigt ergriff er, die ihm entgegengestreckte Hand. "Einverstanden, machen wir es so wie du gesagt hast, aber woher weiß ich das du mich nicht reinlegen willst?" Ashitaka lächelte zufrieden und schüttelte Tetsuyas Hand. "Du wirst mir wohl einfach vertrauen müssen kleiner Prinz." Er hasste es so genannt zu werden, doch nochmehr hasste er es das er diesem für ihn immer noch Fremden vertrauen sollte, doch um Hinata wieder zu sehen blieb ihm nix anderes übrig. Schweigend liefen die beiden nebeneinander her, Ashitaka steuerte zielgerichtet auf einen Klamottenladen. Er wies Tetsuya an draußen unauffällig zu warten und kam nach einigerzeit mit einer Sammlung an schlichter Kleidung wieder heraus, er warf Tetsuya einen Mantel zu und Tetsuya beäugte ihn skeptisch. "Es ist vielleicht nicht das was du gewohnt bist, aber wenn du unerkannt bleiben willst solltest du dich auch gut Bürgerlich und nicht Königlich kleiden kleiner Prinz." Tetsuya knief böse die Augen zusammen und zog den Mantel über, der mantel besaß eine große Kaputze die er sich weit ins Gesicht zog, den immerhin kannten viele der Dorfbewohner sein Aussehen. Auch Ashitaka setzte seine Kaputze auf und gemeinsam verließen sie das Dorf, das Königliche Tzumeija zu verlassen stellte kein Problem da, nur in ein Königreich hineinzukommen bringt Probleme mit sich. Tetsuya versuchte auf dem langem Fußweg bis zum Fluss, der die Königreiche Trennte, mehr über den Streit zu erfahren der ausgebrochen war. Ashitaka jedoch verlor kein Wort darüber, Tetsuya sah es ihm jedoch an das er ziemlich genau bescheid wusste. "Warum erzählst du mir nichts darüber?" "Vielleicht erfährst du das nötigste irgendwann mal, aber jetzt ist noch nicht der richtige Zeitpunkt!" Tetsuya blieb stehen und nahm die Kaputze ab. "Was soll heißen nicht der richtige Zeitpunkt? Ich bin drauf und dran eine Prinzessin zu entführen? Wann ist es den der richtige Zeitpunkt?" Auch Ashitaka nahm nun die Kaputze ab und stellte sich gegenüber von Tetsuya. "Du würdest es noch nicht begreifen glaub mir! Reicht es dir wenn ich dir verspreche es dir zu erzählen wenn du es verstehen würdest?" Tetsuya schaute verwirrt aus der Wäsche und ärger staute sich in ihm auf, woher wollte dieser möchtegern Irgendwas eigentlich wissen wann er irgendwas verstehen würde. Warum erzählte Ashitaka nicht einfach was der Auslöser für den Streit war, er war kein kleines Kind mehr er kannte sich mit Politik aus und hatte viele Streiterein und klein Kriege mit anderen Königreichen mitbekommen. Er verspürte wieder eine unbendige Wut wie an dem Tag andem er und Hinata getrennt wurden, ihm wurde unglaublich warm, sein körper began unkontolliert zu zittern an und er musste sich auf den Boden knien um nicht komplett die Kontrolle über seinen Körper zu verlieren. Das Gras das er mit der Hand berührte um sich abzustützen begann zu qualmen, erschrocken zog er die Hand weg und konte zusehen wie einige kleine Grashalme zu brennen begannen. "Shit!" Platzte es aus Ashitaka und im selben Augenblick begann es zu regnen und die kleine Flamme erlosch. "Was zur Hölle war das?" Tetsuyas Wut war mit dem auftauchen der Flamme komplett verschwunden und eine Mischung aus Angst und verblüffung breitete sich in ihm aus. "Vielleicht bist du doch weiter als ich dachte! Der richtige Zeitpunkt ist zum greifen nahe!" "Hör auf von richtigem Zeitpunkt zu reden, erzähl mir jetzt was da gerade abgegangen ist!" Ashitaka ahtmete schwermütig auf und mit seinem Ausatmen hörte auch der Regen wieder auf. Er machte es sich auf dem leicht feuchtem Gras bequem und bedeutete Tetsuya sich zu setzen. "Also pass auf. Der Friedensvertrag is dir ja bereits bekannt, dieser Friedensvertrag ist daher wichtig... oje ich weiß ga nicht wie ich dir das am besten erklären soll. Nun gut fall ich eben einfach mit der Tür ins Haus, was du eben gesehen hast war kein Zufall, es ist eine Gabe, nur wenige Menschen werden mit dieser Gabe geboren, sie zeigt sich auch nicht sofort sondern wächst nach und nach in einem heran. Man erkennt die Menschen bei der Geburt daran das auf ihren Rücken eins der vier Male erscheint, es ist nur für wenige Stunden zusehen und dann erlischt es. Im laufe der Jahre wird es wieder sichtbar, abhängig von der Ausprägung der Macht, bei dir dürfte es also höchstens leicht schimmern." Ashitaka legte eine kurze Pause ein und Musterte Tetsuyas Gesicht, ihm war die Ungläubigkeit darin eingemeiselt. Ashitaka schüttelte den Kopf und legte elegant seinen Mantel ab, drehte sich mit dem Rücken zu Tetsuya und entblöste seinen Oberkörper, er vernahm das leise keuchen von Tetsuyas entsetzen, er hatte das tiefblaue Mal auf seinem Rücken also erkannt. "Da meine Kräfte ausgeprägter sind, ist auch mein Mal besser zu sehen. Jetzt weißt du zumindestens mal über die Male bescheid, zu den Malen gehören nun auch noch die Mächte, mein Mal ist dunkel Blau und spiegelt das Wasser wieder, ich beherrsche also mehr oder weniger das Element Wasser. Wie ich gesehen habe beherrscht du irgendwann einmal das Element Feuer, dein Mal wird also Rot werden. Es gibt wie du sicher weißt noch zwei weitere Elemente, zum einem die Luft und zum anderem die Erde. Es werden nur alle paar Jahre Menschen mit Malen geboren, früher galten sie als gefährlich und wurden verachtet, heut zu Tage wird es geheim gehalten, so gut es geht, wenn ein Mensch mit einem Mal geboren wird. Als dein Vater erfahren hat das Hinata ein Mal trägt war er außer sich vor Zorn, den es war ein Mal der Luft. Ihm passte es nicht das zwei verschiedene Elemente aufeinander treffen sollten." Ashitaka merkte das Tetsuya ihm ga nicht mehr richtig zuhörte, er war in Gedanken ganz woanders. Ashitaka gab es auf Tetsuya erklären zu wollen, er erinnerte sich an die Situation als ihm erklärt wurde warum das Wasser in seiner Umgebung verrückt spielte und verstand Tetsuya nur allzugut.

| Ende |


| Episode 5 |
...

  Shirai ...

 

 



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